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2 Ausbildungsplätze für Erzieher und soziale Berufe online

Soziale Berufe in der Erziehung, Therapie, Medizin und Pflege

Sie arbeiten gerne mit Menschen, haben für jeden ein offenes Ohr und kümmern sich mit Freude darum, dass andere sich wohlfühlen und gesund sind? Dann ist ein sozialer Beruf genau das Richtige für Sie. Aufgrund der demografischen Entwicklung steigt die Nachfrage für Fachkräfte im Pflege- und Gesundheitssektor rapide an. Aber auch ausgebildete Erzieher und Absolventen eines Studiums der Sozialen Arbeit haben auf dem Arbeitsmarkt gute Chancen.

Soziale Berufe: Diese Eigenschaften brauchen Sie

Für soziale Berufe entscheiden sich die meisten Menschen aus Leidenschaft: Die Arbeit erfordert viel Kontakt mit Menschen, schwierige Entscheidungen stehen auf der Tagesordnung und auch körperliche Anstrengung ist keine Seltenheit. Dafür ist der Lohn für gute Leistung oft unbezahlbar: Ob es ein Kinderlächeln, ein gut versorgter Patient oder der Respekt der Mitmenschen ist – derartige Würdigungen gibt es nur in den wenigsten Berufen.

Um in einem sozialen Beruf erfolgreich und glücklich zu werden, sollten Sie folgende Eigenschaften mitbringen:

  • Kommunikationsstärke
  • Hilfsbereitschaft
  • Souveränität
  • Geduld
  • Sachlichkeit

Wer sich in einem sozialen Beruf engagieren will, sollte zudem keine Scheu davor haben, Menschen anzufassen oder ihnen in irgendeiner Weise nahezukommen. Oft tragen Angestellte in einem Pflege- oder sozialen Beruf auch die Probleme ihrer Patienten mit nach Hause und sind selbst abseits der Arbeit mit Schicksalsschlägen beschäftigt. In diesem Bereich sollten Sie daher gut abschalten können und ihr Privatleben vom Berufsalltag trennen.

Stellenangebote und Arbeitsbereiche rund um soziale Berufe

Die Auswahl an sozialen Berufen ist vielfältig und teilt sich in fünf Hauptbereiche ein:

  • Erziehung
  • Therapie
  • Medizin
  • Pflege
  • Sozialarbeit

Als Erzieher sind Sie unter anderem in Kindergärten, Krippen oder Kindertagesstätten tätig und haben ein Auge auf die motorische und geistige Entwicklung Ihrer Schützlinge. Physiotherapeuten kümmern sich hingegen um die Funktionsfähigkeit des Körpers nach Unfällen oder chirurgischen Eingriffen, während Ergotherapeuten sich um das Training von alltäglichen Aktivitäten kümmern und die Konzentration ihrer Patienten trainieren. In den therapeutischen Bereich fällt auch die Arbeit von Logopäden, die versuchen die Ursachen für Stimm-, Sprach- oder Sprechstörungen zu finden. Im medizinischen Sektor werden Sie als Krankenpfleger oder Notfallsanitäter sowie Medizinischer Fachangestellter eingesetzt und sind genau dort, wo sich der größte Trubel abspielt.

Wer es ein bisschen ruhiger, aber nicht minder anspruchsvoll mag, findet in der Pflege zahlreiche Aufgaben rund um die Betreuung älterer Menschen. Dazu gehört nicht nur, dass Sie sich um die Körperhygiene und Nahrungszufuhr der zu pflegenden Personen, sondern auch im die sinnvolle Gestaltung deren Alltags kümmern. Zu guter Letzt folgt die Sozialarbeit: In diesem Bereich sitzen Sie entweder an einer Beratungsstelle oder im Jugendamt oder kümmern sich unter anderem um Jugendliche in einer betreuten Wohnsituation oder Menschen, die aufgrund von körperlichen Beeinträchtigungen Hilfe im täglichen Leben benötigen.

Ausbildung: So kommen Sie zu einem Job im sozialen Bereich

Den Weg in einen sozialen Beruf beschreiten Sie auf vielerlei Wege. Eine Ausbildung ist dabei die gängigste Variante, da Angestellte direkt in die Praxis eingeführt werden und nebenbei das nötige Handwerkszeug in der Berufsschule oder einer Fachschule erlernen. Eine Ausbildung dauert dabei je nach Fachrichtung zwei bis fünf Jahre und ein mittlerer Schulabschluss wird in den meisten Fällen vorausgesetzt.

Diese Ausbildungsberufe gehören zu den bekanntesten im sozialen Bereich und in der Pflege:

  • Erzieher/-in
  • Altenpfleger/in
  • Notfallsanitäter/-in
  • Heilerziehungspfleger/-in
  • Altenpflegehelfer/-in
  • Werkfeuerwehrfrau/-mann
  • Pflegefachfrau/-mann
  • Heilerziehungspflegehelfer/-in
  • Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpfleger/-in

Besonders als Erzieher haben Sie gute Chancen nach der Ausbildung sofort eine Stelle zu finden. Das liegt daran, dass es seit 2013 einen bundesweiten Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für jedes Kind gibt. Die Ausbildung selbst findet je nach Region an Fachschulen, Berufsakademien oder Berufskollegs für Sozialpädagogik statt und dauert zwei Jahre in Vollzeit. In diesem Zeitraum gibt es für angehende Erzieher kein Gehalt. Ausbildungsinhalte sind unter anderem:

  • Pädagogik, Psychologie, Heilpädagogik
  • Recht und Organisation
  • Sozialkunde
  • Religions-, Musik-, Kunst-, Medien- und Gesundheitspädagogik
  • Praxis- und Methodenlehre
  • Bewegung und Bewegungserziehung
  • Ökologie

Nach der Ausbildung – die übrigens auch in Teilzeit absolviert werden kann – folgt ein Anerkennungsjahr, auch Berufspraktikum genannt. Dafür müssen Sie sich selbstständig eine Praktikumsstelle suchen und sich dort von Fachlehrern prüfen lassen. Die daraus entstehenden Praxisnoten entscheiden darüber, ob Sie zur Abschlussprüfung zugelassen werden. Diese findet meist in Form eines Kolloquiums statt. Erst danach sind Sie staatliche anerkannter Erzieher.

Studium in einem sozialen Beruf

Wenn Sie eine Anstellung im Bereich Sozialarbeit anstreben, sieht es mit der schulischen Vorbildung ein wenig anders aus: Hierfür benötigen Sie mindestens das (Fach)-Abitur und in der Regel ein abgeschlossenes Studium im Fach Soziale Arbeit oder einer ähnlichen Studienrichtung. Darin wird Ihnen über sechs oder sieben Semester theoretisches Wissen in den Bereichen Sozialwesen, Methodik, Pädagogik, Sozialwirtschaft, Angewandte Sozialwissenschaft, Psychologie, Ethik und Recht nähergebracht. Am Ende halten Sie den Bachelor of Arts in Händen.

Auch an den Beruf des Erziehers können Sie sich über ein anschließendes Studium der Erziehungswissenschaft, der Pädagogik oder einem dualen bzw. nebenberuflichen Studium zusätzliche Qualifikationen aneignen. Generell sind die Studiengänge recht berufsnah ausgelegt und beinhalten verpflichtende Praxismodule.

Weitere Studiengänge im sozialen Bereich sind:

  • (Kindheits-)Pädagogik
  • Sozialmanagement
  • Sozialwesen
  • Gesundheitswesen

Wie stehen die Gehaltsaussichten in sozialen Berufen?

Die richtig guten Gehälter gibt’s im Pflege – und Gesundheitssektor eher in leitenden Positionen oder im öffentlichen Dienst. Wer als staatlich anerkannter Sozialarbeiter in der Entgeltgruppe S 11b untergekommen ist, erhält je nach Erfahrung ungefähr zwischen 3.140 und 4.470 Euro im Monat. Bei einer Ausbildung zum Altenpfleger erhalten Sie dagegen im ersten Lehrjahr circa 1.000 Euro, im zweiten circa 1.100 und im dritten circa 1.200 Euro. Berufseinsteiger winken je nach Einrichtung etwa 2.000 bis 2.400 Euro brutto. Notfallsanitäter rechnen je nach Stufe in der Entgeltgruppe 6a mit 2.410 bis 3138 Euro Gehalt. Als Erzieher wiederum kommt es auf die Art der Anstellung an: Sind Sie im öffentlichen Dienst, werden Sie nach Tarif bezahlt. In diesem Fall winkt ein Einstiegsgehalt von monatlich rund 2.685 Euro brutto.

Generell ist selbst ein Studium kein Garant dafür, dass Sie mehr Gehalt bekommen: Insbesondere in erzieherischen oder pädagogischen Berufen kommt es eher auf den Arbeitgeber an, ob der Geldbeutel gefüllt ist. Bei Ämtern und öffentlichen Stellen ist dieser nämlich an Tarife gebunden, von denen Angestellte profitieren. Informieren Sie sich vor einer Bewerbung um einen Ausbildungsplatz oder ein Studium in einem sozialen Beruf also umfangreich über die Einsatzmöglichkeiten und beruflichen Chancen – dann steht einem erfolgreichen Start in die Zukunft nichts im Wege.

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