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Heilerziehungspfleger/-in

Das Berufsbild Heilerziehungspfleger/-in

 

 

DAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF:

Heilerziehungspfleger kümmern sich in sozialpädagogisch-heilpädagogischer und in pflegerischer Hinsicht um Menschen mit Behinderung. Ziel ist es, den Betroffenen eine möglichst selbstbestimmte Lebensweise zu ermöglichen. Das Aufgabengebiet von Heilerziehungspflegern umfasst die Erziehung, Pflege, Bildung, Begleitung, Beratung und Assistenz. Sie stehen Menschen mit Behinderung stationär und ambulant im Alltag zur Seite. Eingesetzt sind sie stationär und teilstationär in Tagesheimen oder Pflege- und Wohnheimen. Ambulant sind sie häufig bei mobilen Diensten sozialer Anbieter tätig. Weitere Einsatzorte sind Rehabilitationszentren, Vorsorgekliniken, Förderschulen, Kindergärten oder Privathaushalte.

 

SO LANGE DAUERT DIE AUSBILDUNG:

Teilzeit: 4 bis 5 Jahre

Vollzeit: 2 bis 3 Jahre

 

SO KANNST DU DICH WEITERENTWICKELN:

Wer sich beruflich weiterbilden möchte, kann ein Studium der Heilpädagogik anschließen oder sich zum Beispiel mit einem ambulanten Pflege- und Sozialdienst selbstständig machen.

 

DAS SOLLTEST DU FÜR DEN BERUF MITBRINGEN:

Heilerziehungspfleger müssen gut mit Menschen umgehen können. Es muss ihnen auffallen, wenn von ihnen betreute Personen ihr Verhalten ändern. Zudem braucht man ein gutes Gedächtnis, um sich Namen oder individuelle Besonderheiten zu merken. Es ist von Vorteil, Erfahrungen in künstlerischen und musischen Bereichen mitzubringen. Außerdem sollte man gut planen und organisieren können, um Ausflüge oder Freizeiten durchzuführen. Eine entscheidende Voraussetzung ist psychische Belastbarkeit.

Man muss Konflikte innerhalb einer Gruppe lösen und selbst Ruhe bewahren können, wenn jemand aggressiv auftritt. Freundlichkeit und Einfühlungsvermögen sind wichtig, in manchen Situationen muss man sich aber durchsetzen können. Außerdem muss man sich stets der Verantwortung seinen Schützlingen gegenüber bewusst sein.

Wir bilden aus:

Barmherzige Brüder Reichenbach