Foto: AdobeStock_contrastwerkstatt

Bauwerksabdichter/-in

Das Berufsbild Bauwerksabdichter/-in

 

 

DAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF:

Nichts scheuen Hausherren so sehr wie Nässe und Feuchtigkeit in ihrem neuen Gebäude. Damit sich das Wasser aber nicht im Mauerwerk ausbreitet und schädlich auf die Bausubstanz und die Gesundheit der Bewohner auswirkt, werden Bauwerksabdichter tätig. Sie schützen Gebäude und andere Baukonstruktionen gegen Oberflächenwasser, Grundwasser und andere Feuchtigkeit. Bei der Anlage von Deponien bewerten sie die abzudichtenden Untergründe, planen Schutzschichten und Beläge und übernehmen die erforderlichen Maßnahmen. Schließlich prüfen sie die fertige Abdichtung auf Zweckmäßigkeit und Qualität. Die Abdichtungsexperten werden in Betrieben der Bauwirtschaft gesucht, vor allem in Spezialbetrieben für Abdichtungstechnik, Flachdachisolierung, Bautenschutz oder -sanierung. Gefragt sind sie aber auch im Bereich der Fußboden-, Fliesen- und Plattenlegerei sowie im Straßen-, Brücken-, Tunnel- oder Wasserbau.

 

SO LANGE DAUERT DIE AUSBILDUNG:

3 Jahre

 

SO KANNST DU DICH WEITERENTWICKELN:

Wer sich beruflich weiterentwickeln und in Führungspositionen kommen will, kann sich durch die Prüfung als Industriemeister der Fachrichtung Isolierung oder als Techniker der Fachrichtung Bautechnik qualifizieren. Ein Bachelor-Studium im Studienfach Bauingenieurswesen eröffnet neue Karrierepfade.

 

DAS SOLLTEST DU FÜR DEN BERUF MITBRINGEN:

Wer die Ausbildung erfolgreich abschließen will, hat mit vertieften Kenntnissen aus den Schulfächern Mathematik, Werken/Technik, Chemie und Physik Vorteile. Um Flächenaufteilungen zu berechnen oder den Bedarf an Baustoffen zu ermitteln, sind Mathematik-Kenntnisse erforderlich. Egal ob Abdichtungs- oder Dämmstoffe verarbeitet werden, muss der Bewerber mit Werkzeug und Baugeräten umgehen können. Technisches Zeichnen ist erforderlich, um Ausmaßskizzen oder Zeichnungen zu erstellen.